brichtst Dir das Hirn
beim Quantensprung
Deiner Seele, legst
alles ab, auch das
Diffuse, nicht mehr
umständlich verkörperst
Du Dich nun selbst, ob-
gleich Du noch immer
Worte dafür hast,
bist Du jetzt still und
drehst Dich im Kreis, da-
bei schlägt Dein Herz
so kräftig in die Ve-
nen, ohrenbetäubend
verführt nur ein
Luftschloss
irgendwo, aber
Du selbst treibst
jetzt eigene Blü-
ten und kennst
Deine Märchen.
- ABFAHRT-
Zwischenstück
Ich krieche recht ungern vom Laken ins Leben.
Und kindisch schmollt lippenrot ins Licht.
Du könntest im Alltagsgebräu, die süssen Mäuse anders sehen.
Sag´, wenn ich geh´, vermisst Du mein Flüstern unter den Wimpern
aus Schwarz, so, wie ich Deinen Samen auf der Zunge behütete,
und die süss-sauren Blicke, als mein Leib sich verbog,
wie ein drahtiges Fragezeichen im salzigen Takt der Vögelei?
So schlau geküsst hast Du und nicht ohne Pointe.
Ich spreiz´leicht die Schenkel im Kaffeeduft.
Am Abend, wenn Du kommen willst, lass´ich dann wieder
die Hände fallen in Deinen Schoss,
jetzt ist die Stadt zu laut und lockt brüllend die Vogelfreien
in Hitze und Staub.







